Bissfest und täuschend echt

(djd). Zahnersatz soll gut halten und nicht auffallen - so der Wunsch der Patienten. Die wenigsten wissen jedoch, wie viele Arbeitsschritte im zahntechnischen Labor nötig sind, um beispielsweise eine Brücke individuell herzustellen. Für ein hochwertiges Ergebnis müssen die Spezialisten vielfältige Techniken beherrschen: "Sie modellieren und leisten diffizile Feinmechaniker- und Goldschmiedearbeiten", lobt die Initiative für Zahngesundheit proDente. Der Weg zu einem maßangefertigten "Biss" beginnt beim Zahnarzt. Er präpariert den zu überkronenden Zahn, damit ein Präzisionsabdruck gemacht werden kann. Dies garantiert, dass die Brücke die exakte Form erhält. Daraus entsteht ein Arbeitsmodell, auf dem der Zahntechnikermeister eine für den Patienten individuell angepasste Brücke anfertigt. Dazu wird das Modell in einzelne Teile zersägt und das Brückengerüst mit Kunststoff modelliert. Damit der Zahnersatz wirklich reibungslos funktioniert, prüft der Zahnarzt in vielen Fällen die Lage des Unterkiefers zum Oberkiefer und zeichnet seine Bewegungen auf. Das Bemalen gehört zu den finalen Aufgaben. Dabei achtet der Zahntechniker darauf, in geringen Mengen auch dunkle Farbpartikel zu platzieren, um die natürliche Farbe der Zähne täuschend echt zu imitieren. Auf diese Weise erfüllt die Brücke nicht nur ihre funktionelle Aufgabe, sondern genügt auch ästhetischen Ansprüchen. Fotos: djd/proDente

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